Tag Archives: Expansion

Indien: von der „geblendeten“ Gesellschaft zur singlegemälzten Aufklärung

Heute ist es wieder Zeit für mein Lieblingsthema: steigende Preise, Lieferengpässe wegen knapper Lagerbestände und das stetig flaue Gefühl im Magen, ob denn zukünftig noch genug gemälzte Krümmel vom Whiskykuchen auf dem Weg nach Indien bzw. Asien über der Kleinstadt Deutschland abfallen.

„In India, people don’t drink whiskies, they drink labels. It doesn’t matter if it’s the Highland, Islay or Lowland variety, as long as it’s made in Scotland!“ jokes Khanna.

Dieser Satz hat den kleinen Schwarzseher in mir mal wieder aus seiner Ruheecke kurz hinterm Dickdarm aufgeschreckt. Wer ist denn überhaupt dieser Khanna und wie kommt der dazu, so eine apokalyptische Aussage für die Importmengen hierzulande als „Witz“ zu postulieren.

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EU-Freihandelsabkommen erzeugt Panik im Whiskyuniversum

Quer durch die Whiskyrepublik wird Blog rauf, Foren runter in den letzten Monaten diskutiert: Über die ansteigenden Preise, Lieferengpässe wegen knapper Lagerbestände, Mega – Investitionen und Übernahmen, No-Age-Whiskys zur Befriedigung der Nachfrage,…

Die steigende Nachfrage der letzten Jahre sorgt für richtig Bewegung am Markt und gleichzeitig wächst die Sorge der Maltheads hierzulande – mich eingeschlossen – ob man sich denn sein Lieblingsmalzwasser zukünftig noch wird leisten können. Viel schlimmer: ob überhaupt noch genug davon den Weg von Schottland nach Good old Germany findet oder direkt nach Asien geschippert wird.

Gerade zu Beginn der Woche erschien die Millionairs-Liste –|| hier || mein Beitrag dazu – und es schien, als dürfte aufgeatmet werden: Gott sei´s gedankt, die Inder trinken im Wesentlichen ihren eigenen Whisky und wenn überhaupt Ausländische, dann in der Regel Blends. Amrut und Co. produzieren und setzen Volumina ab, da träumt der Hochlandschotte im Pausenraum seiner beschaulichen Malzbutze nicht mal davon. Soweit alles gut – Entspannung macht sich breit – Alles easy ;-). Denkste….

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Murray McDavid verkauft: Leapfrog springt jetzt bei Aceo Ltd.

Murray McDavid, ein unabhängiger Abfüller von Single Malt Scotch Whisky, wurde an die Aceo Ltd. verkauft. Murray McDavid wurde 1996 von Mark Reynier, Simon Coughlin und Gordon Wright ins Leben gerufen und dabei nach Reyniers Großeltern Harriet Murray and Jock McDavid benannt.

|| Hier || geht´s im Übrigen zu der Originalpressemeldung auf der Bruichladdich-Homepage.

Die neue Unternehmung wurde seinerzeit recht schnell dafür bekannt bestehenden Konventionen eine Kampfansage zu erteilen. Zum Beispiel wurden kurzerhand die vermeintlich langweiligen und miefigen Tastingnotes im Industriestyle ersetzt durch ehrfurchtslose, aber aufschlussreiche Labeltexte in Verbindung mit dem gallischen Logo „Clachan a Choin’“ (was wohl frei übersetzt so viel heißt wie „Hundeklöten“ und ein vulgärer Ausdruck für „Das Größte“ ist).

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Diageo rockt derzeit ganz schön heavy

Diageo, unser allseits beliebter Sprit-Konzern mit einer Marktpräsenz in mehr als 180 Ländern und einem  Markenportfolio von Smirnoff über Johnnie Walker bis Baileys und Yeni Raki, geht ja derzeit schon ab wie die nicht minder bekannte „Schmitz Katze“.

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