Tag Archives: Mergers & Akquisitions

Weekly Maltflash Nr. 1: KW 3 vom 13.01.2014 – 19.01.2014

MaltflashDie erste Ausgabe meines wöchentlichen Nachrichtenüberblickes: Der Weekly Maltflash Nr. 1 – KW 3 vom 13.01.2014 – 19.01.2014!

Ein kleiner Überblick über alle Wichtigkeiten, Unwichtigkeiten, Nettigkeiten und Unnötigkeiten aus der Welt der gemälzten Abendunterhaltung. Das wenigste davon ist mein eigener geistiger Erguss, sondern viel mehr eine persönliche Auswahl all der vielen Nachrichten, Blogposts, Pressemeldungen, etc. die bei mir so per Mail eintrudeln oder über die ich beim Umhersurfen stolpere. Früher sagte man dazu „abschreiben“, heute „teilen“. Die Quellenangabe ist natürlich immer dabei!

  • Suntory krallt sich Beam mit spektakulärem 16 Milliarden Dollar Deal
  • Der teuerste Whisky der Welt
  • Ungestillter Expansionshunger: Suntory will White&Mackay

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Diageo kommt in China ins Stocken

Diageo_logoEs ist mal wieder an der Zeit ein paar Worte über die Spritweltkrake Diageo zu verlieren. Insbesondere, da die jüngsten Angaben zu Umsatzentwicklungen und Verkaufszahlen bei genauerem Hinsehen durchaus ein klein wenig Anlass zur Schadenfreude geben. Die Umsätze in Westeuropa und vor allem China sind rückläufig, man verweist auf den negativen Einfluss politischer Entwicklungen im Reich der Mitte. Und damit wären Ivan Menez und Kollegen nicht die ersten, die mit wehenden Fahnen in die sogenannten „emerging markets“ gestürmt sind, um dann mit eingekniffenem Schwanz und blutiger Nase auf allen Vieren zurück zu kommen.

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EU-Freihandelsabkommen erzeugt Panik im Whiskyuniversum

Quer durch die Whiskyrepublik wird Blog rauf, Foren runter in den letzten Monaten diskutiert: Über die ansteigenden Preise, Lieferengpässe wegen knapper Lagerbestände, Mega – Investitionen und Übernahmen, No-Age-Whiskys zur Befriedigung der Nachfrage,…

Die steigende Nachfrage der letzten Jahre sorgt für richtig Bewegung am Markt und gleichzeitig wächst die Sorge der Maltheads hierzulande – mich eingeschlossen – ob man sich denn sein Lieblingsmalzwasser zukünftig noch wird leisten können. Viel schlimmer: ob überhaupt noch genug davon den Weg von Schottland nach Good old Germany findet oder direkt nach Asien geschippert wird.

Gerade zu Beginn der Woche erschien die Millionairs-Liste –|| hier || mein Beitrag dazu – und es schien, als dürfte aufgeatmet werden: Gott sei´s gedankt, die Inder trinken im Wesentlichen ihren eigenen Whisky und wenn überhaupt Ausländische, dann in der Regel Blends. Amrut und Co. produzieren und setzen Volumina ab, da träumt der Hochlandschotte im Pausenraum seiner beschaulichen Malzbutze nicht mal davon. Soweit alles gut – Entspannung macht sich breit – Alles easy ;-). Denkste….

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Murray McDavid verkauft: Leapfrog springt jetzt bei Aceo Ltd.

Murray McDavid, ein unabhängiger Abfüller von Single Malt Scotch Whisky, wurde an die Aceo Ltd. verkauft. Murray McDavid wurde 1996 von Mark Reynier, Simon Coughlin und Gordon Wright ins Leben gerufen und dabei nach Reyniers Großeltern Harriet Murray and Jock McDavid benannt.

|| Hier || geht´s im Übrigen zu der Originalpressemeldung auf der Bruichladdich-Homepage.

Die neue Unternehmung wurde seinerzeit recht schnell dafür bekannt bestehenden Konventionen eine Kampfansage zu erteilen. Zum Beispiel wurden kurzerhand die vermeintlich langweiligen und miefigen Tastingnotes im Industriestyle ersetzt durch ehrfurchtslose, aber aufschlussreiche Labeltexte in Verbindung mit dem gallischen Logo „Clachan a Choin’“ (was wohl frei übersetzt so viel heißt wie „Hundeklöten“ und ein vulgärer Ausdruck für „Das Größte“ ist).

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„Malty M&A’s“: Distell schnappt sich Burn Stewart Distillers Ltd.

Bereits gestern wurde ja bekannt, dass das Unternehmen Burn Stewart Distillers Ltd. verkauft wurde. Ich bin mit meinem kleinen Beitrag nun nicht wirklich knackfrisch – ab und an muss ich auch etwas Geld verdienen – möchte aber natürlich dennoch der gefühlten Verpflichtung zur Informationsversorgung hier in meiner kleinen Plauderecke unbedingt, wenn auch verspätet, nachkommen.

Die Brennereigruppe  Burn Stewart nennt sowohl die Destillerien Bunnahabhain, Tobermory und Deanston als auch die beiden international überaus erfolgreichen Blended-Whisky Marken Black Bottle und Scottish Leader Ihr eigen.  Burn Stewart selbst wiederum wurde bereits 2002 von der in  Trinidad und Tobago ansässigen CL Financial Group erworben. CL Financial hält Assets in zweistelliger Milliardenhöhe, besitzt zahlreiche Unternehmen und tätigt Investments  in allen möglichen Branchen, von Banking über Land- und Forstwirtschaft bis hin zu Kommunikation. Auf mich mutet die Gruppe ein wenig nach“Bauchladen“ an und musste übrigens im Rahmen der Finanzkrise bereits 2009 unter Anderem durch staatliche Mittel (jaaaa…..von Trinidad und Tobago) gestützt werden.

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