Tag Archives: Ambitionen

2014…alles wird gut!

Sylvester_2014Und das hat mindestens drei Gründe:

  1. Die meisten Ökonomen erwarten, dass sich die Konjunktur (noch) robuster zeigt als 2013
  2. Das Armageddon des Whiskyuniversum durch abstürzende Qualität bei gleichzeitig explodierenden Preisen scheint durch aus dem Boden schießende Destillerien, sowie zahlreiche neue, kleine und teilweise vielversprechende unabhängige Abfüller zumindest vertagt
  3. Auch hier in meiner kleinen gemälzten Plauderecke stecke ich mir für 2014 ordentlich was ins Rohr.

Aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Zumindest für den letzten Punkt bin ich zwar zuversichtlich, weil auch selbst verantwortlich…aber sonst?

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Gartbreck oder wieviel Destillerien verträgt Islay

Zugegeben, was das Aufspüren von Gerüchten und Informationen der Kategorie: „Pst…hier ist ganz heißer Scheiß, aber psssstttt…nicht so laut!“ angeht, bin ich hier in meiner malzig metallischen Ecke nicht immer ganz vorne dabei. Aber immerhin möchte ich dann wenigstens noch zu deren Verbreitung beitragen. Also…psssst…mal herhören, hier ist nicht mehr ganz so heißer Scheiß, dafür aber lauwarm präsentiert:  Für das Frühjahr 2015 ist die Eröffnung einer weiteren – der dann neunten – Destillerie auf der Isle of Islay angekündigt.

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Wenn in China ein Sack Reis umfällt staubt´s in Schottland

Sack Reis„Das interessiert mich wie, wenn in China ein Sack Reis umfällt.“ Dieser saloppe Spruch steht seit Jahrzehnten für ein unbekümmertes Achselzucken wenn man zum Ausruck bringen möchte, dass einem ein geschilderter Sachverhalt komplett schnurz ist. Witziger Weise sind die Zeiten, in denen es egal war, wenn in China ein Sack Reis umfällt, seit geraumer Zeit vorbei. Mitunter spürt man die Erschütterungswellen selbst bei geringfügigen Änderungen im politischen und gesellschaftlichen Gefüge im Reich der Mitte recht deutlich auch im guten, alten Europa.

Den Zusammenhang sieht man im ersten Moment oft nicht, sondern kann sich dann nur noch den Staub abklopfen und verdutzt fragen: „Ja, wo kam das denn jetzt her?“ Wie zum Beispiel beim kausalen Zusammenhang zwischen dem „Sack Reis“: „In der Provinzhauptstadt Zhengzhou wurde ein roter Teppich ausgelegt“ und den Absatzzahlen einer kleinen Destille Namens Bruichladdich auf der beschaulichen schottischen Insel Islay. Read More →

Nun doch relaxing times bei Suntory: 4 Mrd. Dollar Investorengelder sorgen dafür

Es ist noch keinen Monat her, da hat man im Hause Suntory noch kräftig geschwitzt. Und zwar ob des bevorstehenden Börsenganges, der, so die Befürchtungen von Analysten, durchaus hätte zu einem Desaster mittelschweren Ausmaßes geraten können. Ich hatte ||hier|| auch ein paar Worte dazu verloren.

Tja, aber wie das nun mal so mit Analysten und deren Prognosen und Vorausschauen ist: Liegen Sie wie so oft daneben, dann heißt es am nächsten Tag schneller „heiter weiter“ als Brot trocken wird.

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Suntory schwitzt vor Börsengang – Relaxing times gehen anders!

Suntory, das japanische Whisky-Flaggschiff  und aktuell unter den TOP 5 der größten Spirituosenkonzerne weltweit, will in diesem Monat in Tokyo an die Börse gehen. Das allein wäre ja nicht mehr wert als ein kleiner Zweizeiler, zumal der Marktbegleiter Diageo in jüngster Zeit ja gezeigt hat, was mit dem richtigen Sprit- und Markenportfolio auf dem Parkett so zu erreichen ist.

Aber im Gegensatz zur britischen Spritbutze wirft Suntory eben nicht seine Schwergewichte aus Malz in die öffentliche Waagschale, sondern seine Sparte für alkoholfreie Getränke. Und genau das sorgt in Verbindung mit den aktuellen Unsicherheiten an den asiatischen Börsen für eine wohlig kribbelnde Oberflächenspannung.

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Indien: von der „geblendeten“ Gesellschaft zur singlegemälzten Aufklärung

Heute ist es wieder Zeit für mein Lieblingsthema: steigende Preise, Lieferengpässe wegen knapper Lagerbestände und das stetig flaue Gefühl im Magen, ob denn zukünftig noch genug gemälzte Krümmel vom Whiskykuchen auf dem Weg nach Indien bzw. Asien über der Kleinstadt Deutschland abfallen.

„In India, people don’t drink whiskies, they drink labels. It doesn’t matter if it’s the Highland, Islay or Lowland variety, as long as it’s made in Scotland!“ jokes Khanna.

Dieser Satz hat den kleinen Schwarzseher in mir mal wieder aus seiner Ruheecke kurz hinterm Dickdarm aufgeschreckt. Wer ist denn überhaupt dieser Khanna und wie kommt der dazu, so eine apokalyptische Aussage für die Importmengen hierzulande als „Witz“ zu postulieren.

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Der „oberste Chef des Holzes“ bei Macallan steht im Manager Magazin Rede und Anwort

Stuart MacPherson_The MacallanStuart MacPherson, seines Zeichens Master of Wood bei  Macallan, plaudert im Manager Magazin über Dies und auch über Das. Zugegeben: das Manager Magazin ist jetzt nicht unbedingt dafür bekannt, im Whiskyjournalismus über Koriphäen zu verfügen, aber ich finde die Fragen erstaunlich fundiert.

Darüber hinaus lässt MacPherson das ein oder andere Detail aus seinem Verantwortungsbereich durchblicken, erklärt im Detail den Unterschied zwischen amerikanischer und spanischer Eiche und gibt unumwunden zu: „Ich mag keinen Bourbon!“.

Doch lest einfach selbst. ||Hier|| geht´s zum Artikel