Tastingnote: BenRiach, Heart of Speyside, 30J. 50%

Destillerie: BenRiach  BenRiach_30J_50
Whisky: Heart of Speyside, 25J., 50%
Region: Speyside
Abfüller: Original
Konzern: BenRiach Distillery Company Ltd.
Fassarten: Vatting aus zwei Reifungen: 1 mal in Ex-Bourbon-Fässern gereift und gefinisht in Ex-Oloroso-Sherry-Butts und 1 mal komplett in Ex-Sherry-Butts gereift

Nose: Nicht so ähnliches Profil zum 25 Jährigen, aber etwas mehr Sherry. Weniger süss, ein wenig strenger und robuster. Und ein erst sehr verwirrendes Apfel, Menthol, babypulver Gemisch. Uiui…das muss man mögen. Ich find es genial. Abwarten was der Gaumen zeigt…mit Wasser kommen übrigens Kräuternoten durch: Thymian, Oregano. Kurzzeitig blitzte Spaghetti Bolognese auf!!
Tasting: Sehr oldschooliger Sherry Antritt mit viel Würde. Fast schon Glendronach mäßig, also Rosinen, Kaffee, Kakao, Zimt, Pflaumenkompott. Am Ende blinzelt eine Schwefelnote durch…das gibt den Kick, auch darauf muss man stehen.
Finish: Lang, extrem adstringierend, und eine „verkohlte“ Note verbleibt
Sonstiges: Fazit: Er ist alt, er ist komplex, ein klassischer Sherrymalt. Was er nicht ist: ruhig und gesetzt. Er ist knorrig, kantig, irgendwie motzig und eigenwillig. Ich finde ihn…sensationell. . (9,5/10)

 

5 Thoughts on “Tastingnote: BenRiach, Heart of Speyside, 30J. 50%

  1. matthias Axmann on Mai 31, 2014 at 10:49 said:

    gabs hiervon jemals nur ein release mit 3000 flaschen – oder werden die nun fortlaufend abgefüllt. wollte wissen, ob tasting-notes vergleichbar sind…
    vielleicht würde ja ne chargennummer weiterhelfen.

    freundlich grüßend,

    matthias

    • maltsandmetal on Juni 1, 2014 at 16:03 said:

      Hi Matthias,

      also meines Wissens nach, ist es tatsächlich so wie Du sagst: Es gab erst mal nur ein Release und Ende. Ich meine, 3000 Flaschen von einem „relativ“ ungehypten Whisky zu einem Preis von (zumindest hierzulande) ca. 200 EUR…das hebt erstmal ne Zeit ;-).

      Aber ich habe die Jungs und Mädels von Benriach einfach mal angeschrieben, mal kucken ob und wann eine Antwort kommt.

      Hau rein und liebe Grüße

      P.S.: Reich doch mal Deine Tastingerfahrungen rüber…würde mich arg interessieren.

      • Matthias on Juni 3, 2014 at 16:04 said:

        Hi,

        bin jetzt auch schlauer. Gab auch Folgereleases… Das erste von 2006 ist ziemlich hell in der Farbe. Die folgenden ohne Bottling-Datum/Jahr… Sind sehr viel dunkler. (preis etwas „günstiger“ mit ca 180€)
        Fazit: Der 2006er ist echt ne Rarität.

        Hast Du davon ein Sample zum Verschicken? Dann kommt auch ein Tasting -Note 😉

        Servusla

        • maltsandmetal on Juni 9, 2014 at 09:32 said:

          Hi Matthias,

          super und vielen Dank für die Info!! Das war mir bis jetzt gar nicht bekannt und ich habe auch von offizieller Seite nicht wirklich was dazu gefunden…Eigentlich irgendwie frech, weil man ja davon ausgeht, dass es nur ein Release, nämlich das 2006er, gab.

          Hast Du eine Info-Quelle oder gibt es eine Möglichkeit anhand der Flasche/Verpackung irgendwie zu erkennen, um welches Release es sich handelt?

          Das mit dem Sample ist so ne Sache ;-)…Ehrlicherweise ist meine Flasche (auf dem Photo) noch zu und ich habe zur Verkostung selbst nur ein Sample verwendet.

          Aber zu einer besonderen Gelegenheit werde ich Sie demnächst bestimmt köpfen, und dann werde ich einfach mal 10 cl reservieren ;-). Ansonsten, wenn´s schneller gehen soll, vielleicht kannst Du es mal über eine Flaschenteilung in diversen Foren probieren?

          LG,
          Jochen

          • Matthias on Juni 19, 2014 at 10:54 said:

            Hi,
            nochmal zum Benriach:
            Hatte eine Flasche bestellt – auf der fehlte jegliches Bottlingsdatum… Auf der Flasche war recht schwer zu sehen eine Chargennummer mit Datum 2013…
            Habe das Ganze zurückgeschickt. Bekam dann noch einen „Restposten“ von der wirklich ersten Charge 2006 – das stand dann auch im beiligenden Heftchen. Die erste Charge ist sehr viel heller als die folgenden. Schau bei dir doch mal auf die aufgedruckte Chargennummer, welches Jahr bei dir draufsteht.
            Ach ja – und wenn die Flasche mal geköpft werden sollte – bitte denke an mich 😉

            LG Matthias

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