Geschmacksreise

Geschmack im Whisky – Fakten, Legenden und ganz viel Gebabbel.


Whisky ist das faszinierendste Getränk der Welt, zumindest wenn man uns Nerds fragt und man den aktuellen Trend zu Massenprodukten ohne Altersangabe mal beiseite lässt. Warum? Das hat sicher viele Gründe, aber einer der Wichtigsten wird jenseits jeglicher Marketingstrategien, PR oder Storytelling immer der Wichtigste bleiben: der Geschmack.

Kein anderes Getränk vereint eine solche Bandbreite und Vielfalt in sich: von den zarten und leichten Lowlandern mit Ihren blumigen und floralen Noten über die würzig, komplexen Speysider – oft süß, manchmal mit Aromen von Nelken, Rosen oder auch Bananen und Äpfeln – bis hin zu den torfigen, moosigen, rauchigen Extremsportlern von Islay mit Ihren heftigen Attacken aus Seetang, Salz und Jod.

Und damit bewege ich mich nur im Bereich der Schottischen Single Malts und lasse damit immer noch das Heer an Blended Whisk(e)ys, Irish Whiskeys, Bourbons, Grains, Ryes und all die anderen Whisk(e)ys aus aller Herren Länder mit Ihren eigenen individuellen Geschmacks-Charakteristika außen vor.

IMG_0366Jeder Whisky schmeckt „anders“, kein Fass gleicht dem anderen und manchmal schmeckt ein und dieselbe Flasche an einem Tag mehr nach Kaffee und Kakao und am anderen Tag dominieren gefühlt die fruchtigen Aromen: Pfirsich, Birnen oder auch gerne mal ein Granatapfel… Ja, die sogenannte „persönliche Tagesform“ ;-).

Genauso vielfältig und vielschichtig wie der Geschmack unseres Lieblingsgetränkes ist, genauso vielfältig sind auch die Mythen und Legenden die sich um die Entstehung eben genau dieses Geschmackes ranken. Einige knallharte Fakten aber auch ganz viel „Gebabbel“ – wie wir Pfälzer sagen. Vom verwendeten Wasser, über die Form der Brennblasen bis hin zum Standort der für die Fässer geschlagenen Eichen: alles hat mehr oder weniger einen Einfluss auf den Geschmack. Es soll schon komplette Chargen gegeben haben, die vollständig misslungen sind, weil zum falschen Zeitpunkt die Tür des Warehouses in dem der Whisky lagert für ein paar Minuten zu lange geöffnet war ;-).

Und genau in dieses Reich der Mythen und Legenden bin ich tief eingetaucht um einmal im Detail konkrete Kausalitäten zu recherchieren, zu ermitteln oder auch zu erdichten. Ziel dabei war, stets an einem Punkt zu starten und die Linie wenn irgend möglich bis zur konkreten „Geschmackswahrnehmung“ zu ziehen.

Und da geht Sie los die wilde Sause aus Fakten, Legenden und ganz viel Gebbabel mit der Reiseroute so far:

Teil I: Grundzutaten

Wasser
Gerste
Hefe

Teil II: Produktionsprozess

kommt noch

Teil III: Reifung/Lagerung

kommt noch

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