Weekly Maltflash Nr. 10: KW 12 vom 17.03.2014 – 23.03.2014

MaltflashWeekly Maltflash Nr. 10: KW 12 vom 17.03.2014 – 23.03.2014

Ein kleiner Überblick über alle Wichtigkeiten, Unwichtigkeiten, Nettigkeiten und Unnötigkeiten aus der Welt der gemälzten Abendunterhaltung. Das wenigste davon ist mein eigener geistiger Erguss, sondern viel mehr eine persönliche Auswahl all der vielen Nachrichten, Blogposts, Pressemeldungen, etc. die bei mir so per Mail eintrudeln oder über die ich beim Umhersurfen stolpere. Früher sagte man dazu „abschreiben“, heute „teilen“. Die Quellenangabe ist natürlich immer dabei!

  • Das Whisky Magazin verleiht den World Whiskies Award 2014: Gewinner aus Tasmanien!
  • Die mittlerweile sechste Destillery in England geht an den Start
  • Amerikaner will Whisky in 2000 Einwohner-Gemeinde Reichartshausen produzieren
  • Einfrieren der Whisky-Steuer soll nach Unabhängigkeit strebende Schotten besänftigen

  • Das Whisky Magazin verleiht den World Whiskies Award 2014

Und aus meiner Sicht gab es diesmal mindestens eine handfeste Überraschung: In der wohl wichtigsten Kategorie „The World’s Best Whiskies 2014“ kommt der Gewinner erstmalig seit 2007 nicht aus Schottland oder Japan. Sondern? Aus Amerika, Kanada, Indien oder gar Deutschland? Pah, weit gefehlt. And the winner ist…Sullivans Cove French Oak Cask aus Tasmanien. Die vollständige Liste der Gewinner findet Ihr bei den ||World Whisky Awards 2014|| .

  • Die mittlerweile sechste Destillery in England geht an den Start

Und weiter geht der Eröffnungsreigen. Mit der Cotswolds Distillery startetdie mittlerweile sechste Spritbutze in England. Selbstverständlich hat man den Anspruch „to produce a flagship single malt“. Da der auf Knopfdruck nun mal leider nicht verfügbar ist, wird bis dahin herrlich Gin gebrutzelt. Von irgendetwas müssen die Investoren ja Ihre Rendite…ähem..entschuldigung: Von irgendetwas muss man ja leben. Erstmalig davon gelesen habe ich bei den ||Whiskyexperten||||Hier|| berichtet „The Spirits Business“ und ||hier|| „The Drinks Business“.

  • Amerikaner will Whisky in 2000 Einwohner-Gemeinde Reichartshausen produzieren

Ja, auch in Deutschland geht es immer weiter und weiter. Die Überschrift klingt nicht sonderlich spektakulär, sondern bestenfalls nach Marketing. Tatsächlich ist es eine, wie ich finde, authentische Story über ordentlich Pioniergeist, Mut und Handwerkskunst. Eine 650-Liter-Rohbrennblase, eine 280-Liter-Feinbrennblase sowie ein 1700-Liter-Kochkessel sind von Shawn Sarvey bereits im Schweiße des eigenen Angesichts geklöppelt, das Know-How hat seinerzeit der Großvater in den USA „geliefert“ und die ersten 35.000 € aus eigener Tasche investiert. Mal schauen, wie und ob es weitergeht. Die Rhein-Necker-Zeitung berichtet || hier || in ihrer Online-Ausgabe.

  • Einfrieren der Whisky-Steuer soll nach Unabhängigkeit strebende Schotten besänftigen

Der britische Schatzkanzler George Osborne hat dem Parlament in Westminster einen stabilen Haushalt vorgestellt und den Schotten eine gleich bleibende Besteuerung auf ihren Whisky versprochen. Diese stimmen am 18. September über ihre Unabhängigkeit ab. Ich bin gespannt, ob Sie sich an dieses Geschenk erinnern… Unter anderem berichtet das österreichische Wirtschaftsblatt berichtet ||hier||.

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