Category Archives: Privat

Hamburg zwischen Johnnie Walker Odyssey und „Underground-Runden“

So weckt mich die hamburger Morgensonne in meinem Projektappartement

So weckt mich die hamburger Morgensonne in meinem Projektappartement

Was ist Hamburg für eine tolle Stadt. Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben so viele Spaziergänge und Fahrradausflüge gemacht, wie in den letzten Wochen. Aber die Stadt ist auch voller Gegensätze – gerade im Bereich der gemälzten Abendunterhaltung. Vom teuersten Fasswasser in Schickimicki-Ambiente bis zum Underground-Whisky-Stammtisch im kauzigen Kultbistro.

Ich habe erst die Tage durch einen Post auf Whisky.de vom Johnnie Walker Odyssey, nebst zugehörigem  Marketing-Bohai erfahren (nicht, dass ich dieses Versäumnis großartig bedauern würde). Die Marketingstrategen von Diageo, unserer allerseits geliebten Sprit-Weltkonzern-Krake, haben sich gefragt, ob es nicht auch im Premiumbereich und Luxussegment noch den ein oder anderen Euro bei spendierfreudigen „Whiskyliebhabern“ gibt, den Sie noch nicht zielgruppenadressiert abgezogen haben. Die Antwort lautete wohl: „Doch, den gibt´s und zwar gleich ein paar davon“. Read More →

Nicht gerade „Gentleman-like“: William Grant & Sons verklagt neuseeländische Whiskybutze

KiwiIch halte sehr viel von William Grant & Sons, drittgrößter Produzent von Scotch Whisky – nach Diageo und Pernod Ricard. Es ist ohne Zweifel eine bewundernswerte Leistung bei all den globalen Playern, die sich da mittlerweile im gemälzten Alkoholsegment tummeln, als inhabergeführtes Familineunternehmen nicht nur so ein wenig mit zu mischen, sondern seit Generationen so richtig fett am Start zu sein. Aber jetzt nach kleinen Kiwis zu treten, ist echt nicht gerade die feine Englische und schon gar nicht „gentleman-like“.

Ich muss ||hier|| lesen, dass William Grant & Sons in Neuseeland gerade die Dunedin Destillerie, teil der New Zealand Whisky Company verklagt. Und zwar weil diese mit Ihrem 10jährigen Dunedin DoubleWood angeblich maßgeblich beim Verbraucher für Verwirrung sorgen könnten, denn – ja – die Bezeichnung DoubleWood gibt´s halt eben auch bei Balvenie – einer Destillerie von William Grant & Sons.

Bei aller Liebe für Balvenie und die DoubleWoods, und TripleWoods, und Port Woods, und „um-12-Uhr-Nachts-bei-Vollmond-abgefüllten“-Woods aus der Speyside, stellt man sich auch als „Sympathisant“ schon die Frage: Was soll das denn jetzt?

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3-Topics-Quickie: Wolfburn, Inchmurrin und Stone Sour

Ein Blick in die Speicherstadt

Ein Blick in die Speicherstadt

Ich habe meine kleine malzmetallische Plauderecke die letzten Wochen doch sehr vernachlässigt. Das lag einfach daran, dass ich vor 6 Wochen ein Interimsmandat im schönen Hamburg angenommen habe, welches gerade in der Anfangsphase sämtliche geistigen Ressourcen eingefordert hat. So hat mir schlicht die nötige Muse gefehlt, tiefseriöse Hobbyjournalie zu betreiben ;-).

Gerade bei dem herrlichen Wetter die letzten Wochen habe ich dann Abends doch lieber die Zeit für ausgiebiege Spaziergänge an der Alster genutzt – auch um den Kopf frei zu bekommen. Im Übrigen sei noch ganz kurz angemerkt: Hamburg ist die „damm-mich-noch-eins“ geilste Stadt Deutschlands ;-). Ich bin städtetechnisch nach knapp 6 Wochen richtig verliebt.

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„Good Morning Glasgow“ und „Preußens Glanz & Sachsens Gloria“

Schottische Single Malts immer weiter auf Vormarsch! Uiii….jetzt postuliere ich hier auf maltsandmetal.de aber mal ganz gewagte Thesen, geradezu globuserschütternd sozusagen. Spaß beiseite: An was denkt man als Nichteingeweihter, wenn man von deutschen Cocktailmeisterschaften hört? Richtig, schicke Champagner-Cocktails und viel Schischi um Vodka, Gin und ähnlich geschmacklose Wunddesinfektionswässerchen.

Umso überraschter war ich, als ich von der diesjährigen deutschen Cocktailmeisterschaft gelesen habe, die vor einigen Tagen in der beschaulichen Schwabenmetropole Stuttgart stattgefunden hat. Eins vorab: Jedwede Spitze bezüglich der innerpolitischen Brisanz ob der Tatsache, dass dort ausgerechnet ein Berliner abgeräumt hat, werde ich tunlichst vermeiden ;-). Wir wissen ja schließlich alle um die derzeit eher  angespannten „diplomatischen Beziehungen“ zwischen Berlin und Stuttgart.

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Burgtasting in der Kyrburg: Prädikat besonders wertvoll!

Burgtasting_04Schon lange stand ein Besuch zu einem der fast schon legendären – weil immer schon Wochen im Voraus ausgebuchten – Tastings in der Kyrburg zu Kirn aus. Letzten Samstag hat es dann endlich gepasst, also meine Frau eingepackt und ab zum „Burgtasting“.

Keine Angst, ich werde jetzt nicht mit ellenlangen Geschmacksnotizen nerven, die bei einem Tasting mit 6 Whiskys, einem ausgiebigen Drei-Gänge-Menü und einer atemberaubenden Location eh für die Füße sind. Unter derartigen Umständen würde sogar ein Loch Lomond NAS wie der flüssige Gerstenhimmel munden (nicht, dass der dort von Horst Kroll –  Tastingleiter, Küchenchef, Burgherr und Inhaber in Personalunion – kredenzt worden wäre). Ein kurzer Abriss, ein paar bunte Bildchen und eine Empfehlung – that´s it.

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Winnweiler bleibt pfälzisch und die Elwedritsche ist nicht mit Nessie verwandt

Bischoff_Malt_2Nach der ersten Vorstellung vorgestern hieß es jetzt aber ran: an den Bischoff Malt. Schon das Erste vorsichtige Einsaugen der Luft aus dem Glas schreit einem eine Tatsache überdeutlich ins Gesicht: Dieser Tropfen hat nichts, aber auch gar nichts mit seinen schottischen Brüdern und Schwestern zu tun.

Liebhaber deutscher Getreidewässer legen allerdings gerade darauf ja auch Wert und postulieren allenthalben, dass das ja auch so sein solle und müsse. Nun gut, da die Tatsache nun auch olfaktorisch feststeht, dass dieser Malt aus der Pfalz und eben nicht aus den Highlands stammt, mir aber gleichzeitig die Erfahrung mit deutschen Whisky fehlt, beschränke ich mich im Folgenden dann doch auf eine möglichst nicht vergleichende Wiedergabe meiner Degustationserfahrung mit dem Tropfen.

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Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, der seinen Urlaub in Texas verbrachte

Ok, geistigen Erguß Anderer vollständig unverändert wiederzugeben, ist eigentlich die Bites  nicht wert, der es Speicherplatz kostet. Aber da meine Lachmuskeln immer noch Muskelkater haben, ist es diese Geschichte es definitiv wert. Erzählt von Bowi, niedergeschrieben im TWS-Forum und hier banalst abgetippt.

Viel Spaß und los geht´s…

Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der Ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seine Erkrankung eintraf.

Die beiden anderen Punktrichter  – beide gebürtige Texaner  – versicherten mir, daß die zu testenden Chilis nicht allzuscharf sein würden. Außerdem versprachen Sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir PRIMA, LOS GEHT`S!

Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbes:

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